Jedes Unternehmen kennt das Dilemma mit den Firmenkreditkarten. Endlose Papierformulare, wochenlange Prüfungen, ein kaum ausreichendes Verfügungslimit, versteckte persönliche Haftung, hohe Kosten. Häufig gibt es sogar nur eine Firmenkreditkarte für das ganze Unternehmen. Und die Belege und Rechnungen für die Zahlungen mit der Karte fehlen auch ständig.

 

Am Anfang stand die Frustration

 

Als Unternehmer und Führungskraft kannten auch Martin Bleich und Hinnerk Rott das Übel mit den Firmenkreditkarten. Wie die meisten Firmen benötigten auch die beiden in ihrem neu

gegründeten Unternehmen Kreditkarten. um Online-Werbung zu bezahlen, Reisen zu buchen und um Technik und Büromaterial zu bestellen.

 

Als sie ihr erstes gemeinsames Unternehmen gründeten, kam die erste Kreditkarte von der Hausbank. Das Unternehmen war neu und das gewährte Ausgabenlimit gering. So gering, dass der Verfügungsrahmen für die notwendigen Werbemaßnahmen nicht ausreichte. Also wurde eine weitere Karte beantragt, mit der sich auch Flugmeilen sammeln ließen. Der Kreislauf der Ärgernisse war hier besonders groß: aufwändiges Antragsprozedere, massig Formulare handschriftlich auszufüllen, unpersönlicher Kundenumgang und auch nach Wochen ließ die Rückmeldung auf sich warten. Es wurde eine weitere Kreditkarte beantragt, diesmal bei einem amerikanischen Anbieter. Neue Formulare mussten ausgefüllt werden und das Kleingedruckte machte stutzig, für Zahlungen sollten sie als Geschäftsführer persönlich haften.

 

Während Martin und Hinnerk wieder wochenlang warteten, wies die Hausbank darauf hin, dass die Firmenkreditkarte, ausgestellt auf einen der Geschäftsführer, aus Sicherheitsgründen nicht von anderen Personen verwendet werden darf. Es hieß, dass der Geschäftsführer jede Zahlung selbst vornehmen müsse. Die Verifizierung der Ausgaben auf dem Handy des Geschäftsführers verkomplizierte dies noch.

 

Die beiden stellten sich die Fragen: Warum ist der Umgang mit einer Kreditkarte so umständlich und wie bekommt man fürs Unternehmen das, was man benötigt?

 

 

Von der Frustration zur Mission

 

Wenn man sich wiederholt ärgert, heißt es anpacken, um das Problem zu lösen. Martin und Hinnerk machten sich an die Arbeit, um ein eigenes Produkt zu schaffen. Ein halbes Jahr lang analysierten sie das Finanzwesen und knüpften Kontakte. Der Bereich der Kreditkarten war intransparent und die Finanzwelt von unzähligen Regularien durchzogen. Für die erste Idee, ein bereits bestehendes Produkt zu optimieren, fanden die beiden kein Angebot. So beschlossen sie mit mehr Tiefe und Unabhängigkeit selbst eins zu entwickeln. Auch wenn dies bedeutete mehr Zeit und viel mehr Geld in das Projekt zu investieren.

 

Gründer sind sich ihrer Mission meist sicher und nach vielversprechenden Verhandlungen mit Transaktionsabwicklern und Banken schien der Weg für Bettercard geebnet. Doch wie jeder Unternehmer weiß, gehören harte Rückschläge zum Arbeitsalltag.

 

 

Skandal, Krise und neue Möglichkeit

 

Nach monatelangen Verhandlungen und dem Erarbeiten komplexer Prozesse wurden die Verträge zur Finanzabwicklung einer Kreditkarte geschlossen. Mit einem damals vielversprechenden Partner, der wirecard AG. Während das Technik-Team von Bettercard an der Software programmierte und technische Anbindungen ausprobierte, wurde die Finanzbranche vom Skandal durchgeschüttelt: die wirecard AG ging pleite. Noch bevor das Produkt überhaupt starten konnte, waren damit für Bettercard viele Monate an Vorbereitungszeit, technischer Entwicklung und eine sechsstellige Summe an Investition verloren.

 

Doch Martin und Hinnerk ließen sie sich von ihrer Mission einer “besseren Firmenkreditkarte” nicht abbringen. Der Skandal um wirecard brachte Ungewissheit mit sich, aber auch neue Möglichkeiten.

 

Aufstehen, weitermachen, aus den Erfahrungen lernen und die Lösungen optimieren  das kennen Gründer und das macht sie aus. Nach neuen Verhandlungen und aufbauend auf bereits erstellten technischen Prozessen wurde die Solarisbank in Berlin neuer Bankpartner von Bettercard.

 

Die Corona-Krise hinterließ auch bei Bettercard ihre Spuren: potentielle Geschäftspartner sprangen ab, andere verlangten Gebühren, die nicht finanzierbar waren und in der anderen wichtigen Gründung von Martin und Hinnerk, der touristischen Turbopass GmbH, sanken die Umsätze um mehr als 80 Prozent.

 

Kreativität, Durchhaltevermögen, Willenskraft und mit verfügbaren Mitteln nachhaltig haushalten – so haben die beiden nicht nur diese Krise überstanden, sondern neue Wege gefunden und im Hintergrund bereits vor dem Start weitere, moderne und hilfreiche Features in die Bettercard-Firmenkarte integriert.

 

 

Die Mühe und Arbeit haben sich gelohnt

 

Mit Bettercard steht jetzt eine Firmenkarte zur Verfügung, die smart und digital die Anforderungen moderner Unternehmen erfüllt. Martin und Hinnerk haben ein lösungsorientiertes Produkt entwickelt. Von Unternehmern für Unternehmer, von Gründern für Gründer, von Führungskräften für Führungskräfte.

 

Damit jedes Unternehmen, egal ob Startup, Freelancer, Familienbetrieb, mittelständischer Betrieb oder Großunternehmen die firmenwichtige Karte erhält, die es will und damit die genervten Sprüche aus der Buchhaltung endlich aufhören.

 

Das stolze Team von Bettercard freut sich auf alle Unternehmen, Gründer, Chefs und Mitarbeiter, die Bettercard nutzen werden. Nicht nur als Kunde, sondern als Teil unserer unternehmerischen Gemeinschaft. Wir entwickeln gemeinsam innovative Ideen und engagieren uns.

 

Seien Sie mit dabei. Yeah!